Auch wenn Toyota in Nordamerika sich Anfang der 90er-Jahre bereits einen Namen als Anbieter hochwertiger und auch luxuriöser (Lexus) Modelle gemacht hatte, sah sich der Supra hier einem wesentlich härter umkämpften Markt gegenüber als in Japan.
Neben den japanischen Herstellern, die mit ihren Modellen ebenfalls auf dem US-Markt vertreten waren, gab es eine große Konkurrenz europäischer Anbieter (Porsche, Ferrari, Jaguar, BMW...) und auch heimischer Hersteller, wie Dodge mit der Viper und Chevrolet mit der Corvette. Viele dieser Fahrzeuge waren als schwächere Basis-Modelle und starke Top-Versionen erhältlich, was auch Toyota dazu bewegte den Supra sowohl mit Saug- als auch mit Turbomotor anzubieten.
Gemäß den geltenden Vorschriften verfügt der Supra in der Nordamerika-Ausführung über seitliche Positionslampen und keine seitlichen Blinker. Nicht erhältlich war der aktive Frontspoiler.
Während in Japan nur die schwarze Lederinnenausstattung zu haben war, konnte man in Nordamerika zwischen beige und schwarz wählen. Fahrer- und Beifahrerairbag gehören zum Serienumfang.
Die Leistung der Motoren wird in den USA nach der dort geltenden SAE-Norm mit 320PS bei 5600/min (2JZ-GTE) und 220PS bei 5800/min (2JZ-GE) angegeben. In der Version für Bundesstaaten mit kalifornischer Abgassgesetzgebung verfügt der 2JZ-GE Saugmotor über eine Frischlufteinblasung.
Anders als in Japan, wo das Baujahr zur Differenzierung eines Automodells herangezogen wird, wird in den USA von Modelljahren (Model Years) gesprochen. Hierbei beginnt ein Modelljahr immer im Herbst des Vorjahres.