Boostcontroller HKS EVC-S - Einbau + Setup

Verpackungsinhalt
Zentraleinheit des Controllers
Bedieneinheit
HKS Ladedruckregelventil

Von Gery


Ich habe den genannten Boostcontroller vor ein paar Wochen verbaut und dabei wie immer jede Menge Fotos gemacht. Und wo wären die besser aufgehoben als hier, daher folgt eine kleine Einbauanleitung in den Supra. Ist kein großer Aufwand, aber der Einbau von elektrischen / elektronischen Komponenten ist sicher nicht jedermanns Sache. Daher hoffe ich das das vielleicht dem ein-oder anderen nützlich sein kann.

Der EVC-S ist der derzeit aktuellste Boostcontroller von HKS und eine vereinfachte und schlankere aber dennoch hochwertige Alternative zum normalen EVC5.

http://www.hksusa.com/products/?id=3723
http://www.hksusa.com/products/more.asp?id=3723

Übersicht: Einbau in den 2JZ-GTE

Los gehts! Einbau der Elektrik

1) Erst mal alle Dash-Panels entfernen, Fußraumverkleidung Fahrer und später auch noch das Handschuhfach für die Kabelverlegung ausbauen.
2) Geeigneten Einbauort für die Zentraleinheit gesucht, das Antennenrelais dient als Träger.
3) Mittels größerem Kabelbinder und doppelseitigem Klebeband befestigt damit da nichts verrutschen kann.
4) Antennenrelais mit Zentraleinheit des Boostcontrollers wieder eingebaut.
5) Der Controller muss lediglich mit +12V und GND versorgt werden. Die +12V 6) Versorgung nehme ich einfach hier am Stecker der ausgebauten Uhr ab.
7) Vorhandene rot-blaue Leitung = + 12V ab Stellung ACC
8)
9)
10) Masseanbindung an geeigneter Stelle mitverschrauben.

Einbau der Hardware

11) Einbau des mitgelieferten Ladedrucksensors an freiem Platz im Motorraum.
12) Leitungsverlegung des Sensors über den Durchgang links im Motorraum, über gelbe Tülle in den Innenraum einziehen. Dazu müssen die Innenkotflügel runtergenommen werden.
13) Einbau des Ladedruckregelventils: Mitgelieferte Halterung je nach Einbauort an Ventil montieren.
14) Zum Vergleich: Serien-Ladedruckregelventil
15) Ich habe es gleich an der Position des serienmäßigen Ladedruck-VSVs mit verschraubt.
16)
17)
18) Leitungsverlegung des neuen Ladedruck- regelventils hier über die andere Fahrzeugseite. Unter dem Luftfilter vorbei entlang an dem Kotflügel ...
19) … wieder über die Öffnung in Richtung Innenraum.
20) Nun noch Einbauplatz für die Bedieneinheit gesucht und mit mitgeliefertem doppelseitigem Klebestreifen befestigt.
21) Innenraumverkleidungen wieder eingebaut.
22) Fertig!

Einstellungen für Serienturbos/BPU

Es gibt 5 verschiedene Parameter die für die beiden speicherbaren Setups A und B eingestellt werden müssen.

Off Set Value
0-100%.... um so höher der Wert, desto höher der Ladedruck. Das ist also der Duty Cycle des Ladedruckregelventils.
- Startet mit 30-40% und erhöht dann Schritt für Schritt je nach gewünschtem Ladedruck

Response Value
0-100%... um so höher der Wert, desto schneller wird der Ladedruck aufgebaut aber desto größer auch die Gefahr das die Regelung überschwingt (Ladedruckspitzen).
- Eingestellt auf 25%

Over Boost Value

0-250kPA oder 0-36PSI… ist jener Wert, ab dem die Ladedruckregelung aktiv wird.
- Eingestellt auf 20kPa (0,2bar)

Warning Value
0-250kPA oder 0-36PSI… Warnschwellwert, ab dem der Warnsummer aktiv wird und der Ladedruck verringert wird. Bei Erreichen des Warnwertes wird der Parameter „Off Set Value“ um den Wert „Drop Value“ verringert.
- Eingestellt beispielsweise auf 125kPa (1,25bar) in Setup A und 150kPa (1,5bar) in Setup B

Drop Value
0-100%... Ist der Prozentsatz, um den der Offsetwert (Off set value) bei überschreiten des Warnwertes verringert wird .
- Eingestellt auf 100%